Kaufen Sie nur noch FSC- oder Naturland-
zertifiziertes Holz!
Falls Sie Holz aus schonungsvoller Waldnutzung
wollen, verlangen Sie nur noch Holz, das vom
FSC oder
Naturland zertifiziert worden ist. Kaufen Sie kein Urwaldholz mehr, das nicht zertifiziert worden ist. Verlangen Sie im Laden Garantien, dass kein
Urwald für dieses Holzprodukt zerstört wurde.
Schauen Sie bei Anschaffungen am Arbeitsplatz
darauf, dass obige Bedingungen erfüllt sind. Falls Sie Architekt sind,
sorgen Sie dafür, dass weder Parkett, noch Fenster, Treppen, Türen,
Verschalungen und so weiter aus Raubbauholz stammt. Machen Sie als
Mitarbeiter im Holzgewerbe, Verkäufer oder als Schreiner Werbung für den
FSC. Als Waldbesitzer lassen Sie sich vom FSC zertifizieren.
Verlangen Sie in den Läden auch, dass alle
Holzprodukte nach Holzart und Herkunft deklariert wird. Nehmen Sie sich mal
Zeit und schreiben Sie Ihre Wünsche an die Firma, wo Sie Ihre Möbel oder
andere Holzprodukte kaufen. Solche Briefe können Wunder wirken.
Und kaufen Sie bei Firmen ein, die sich positiv
zum Schutz der Urwälder geäussert haben.
FSC heisst "Forest
Stewardship Council". Die Statuten und Kriterien
wurden von Umweltverbänden, sozialen Organisationen (inklusive Vertretern
indigener Völker) sowie von fortschrittlichen Firmen und Waldbesitzern
gemeinsam erarbeitet. Der Sitz der Organisation ist in Mexico. Die Menge an
FSC-zertifiziertem Holz nimmt laufend zu.
Das
Naturland-Zertifikat garantiert die ökologische Nutzung von Wäldern in
Mitteleuropa. Dieses Zertifikat wird von den Umweltschutzorganisationen
Greenpeace, BUND und Robin Wood unterstützt.